Freitag 3.10.25

Buongiorno aus Stromboli, Wir sind gut hier angekommen im Hotel "Ossidiana" am Mittw. 1.10.25 gegen 16.30 Uhr, wie ich bereits zu Beginn des Mafia Post's:
"Der Pate Teil II" schrieb. 
Nun aber etwas ausführlicher zu unserer Anreise, Ankunft und unserem Aufenthalt hier auf "Ssstrommmbohli" für die letzten 4 Tage unseres Urlaubs.
Sylvi & Ich packten unsere '7 Sachen' am Mittw., 1.10.25 frühmorgens und verließen Terrasini unspektakulär, still und leise
Zur Begrüßung war noch persönlicher Kontakt mit unserer 'Hostin Maria' nun zum Abschied nur:
"please leave the key and money on
the table, close the door"... gesagt - getan,
'Ciao bella'.
Das Wetter lud eh nicht zum verbleiben ein,
es es war bewölkt kühl, fast regnerisch, aber ideal für unsere Autofahrt über die A29 und A20
bis nach Milazzo.

Dort hatten wir eine Verabredung mit unserer
Autovermietungsfirma "Target Rent" (über DoyouItaly) die bis auf den
Anfang, die Übergabe des kleinen KIA Picanto, dann doch ok war.
Alles
klappte bei der Abgabe reibungslos...
Wir mussten zwar noch 10 Minuten
im Kreis fahren um die richtige 'Örtlichkeit' zu finden, da Google Maps
sich dort wohl nicht so gut auskannte, aber egal... letzlich wichtig war
nur der Zettel der Übergabe = 'alles tutto paletti!'
Geplant hatten wir eine Fahrtzeit von 3 h für die 238km,
Abgabe des Mietwagens sollte um 12:00 sein, Start der Fähre wäre 14:00
Uhr sollte also alles kein Problem sein,
wäre da nicht der Verkehr in...
Da mussten wir nun durch und verschenkten so gute 45 Minuten... die wir leider auch nicht mehr reinholen konnten, da ja alle 500M eine Beschränkung der Geschwindigkeit von 110 auf 80 oder mal auf 70, dann wieder 90 und dann wieder 100 oder sogar 50 km/h auf einer Autostrada kamen...😖
Man war echt genervt davon und hinzu kommt das Zeichen...
der Geschwidigkeitsmessstrecke, in die ich bereits zuvor oft genug mit 90 statt 70 oder mit 80 statt 50 gefahren bin... mal schauen was da also noch als "kleines italienisches Souvenir" kommt...per Post.😒
So hatten wir wenigstens etwas Zeit für diese abgerockte Werbung an der A29
Sonst aber ging aber nach Palermo alles 'tutti va bene...' wie die Italiener sagen...😏
leere Tunnel und dann die Ankunft in Milazzo
am Hafen.

Fährstation von "Liberty Ferries"

unser Boot kam auch pünktlich, man beachte die Initialen der 'Gennaro' 😊!!
Wir checkten 'Inn'
und nahmen Platz
los ging die Fahrt zu den Äolischen Inseln und nach 'Ssstrommmbohli'
Ciao Milazzo... 
Die erste Anfahrt war 1.) nach Vulcano, wie Stromboli auch ein aktiver aber viel kleinerer Vulkan,
der i.dR. nur dampft und raucht...
dann 2.) nach Lipari, der größten dieser Inselgruppe, die deshalb auch die Liparischen Inseln genannt wird ( = Äolische Inseln, insgesamt 7 Inseln, + Malfa, Peccorini und Alicudi) die CG Gennaro setzte ihre Reise wieder fort, zurück die selbe Route nach Milazzo
und wir liefen den Strandweg entlang zum Hotel,
dass schon in Sicht war.
Auch die 'Carabinieri' übrigens !!
Ein Grund warum wir das
"Ossidiana" buchten, (nicht die Polizei, sondern die Entfernung zum Hafen!)
Denn unsere Rückreise startet von hier am Sonntag morgens um 7.00 Uhr und da hat keiner Bock großartig auf Transport zu warten oder lange mit unserem Gepäck zu laufen.So ist's ein 'Katzensprung' - nur ca. 200M von der Ablegestelle am Hafen entfernt....
Unterwegs konnten wir auch schon die noch verfügbaren Bootstouren vergleichen, leider schon vieles nicht mehr im Angebot, da Oktober...zu wenig Touris und das Wetter wird unbeständig.
Wir hofften ja noch auf eine Nachtfahrt zum Stromboli😕
So nun wieder übliches 'einchecken' - während Sylvi alles erledigte... genoss ich schon mal ein Strombolisches Birra
dann gleich raus und so gegen 18.00 Uhr noch ein Spaziergang am Hafen vorbei, dem Sonnenuntergang entgegen, zumindest dem, was der Vulkan zulässt, denn wir befinden uns hier auf der (sicheren) Südostseite und sehen dementsprechend weniger vom Sunset....
Berühmt ist die Insel seit den 50er Jahren...damals als Italien begann "In" zu werden zu sein, wie generell die Mittelmeer-Adria Küste von Frankreich, Nizza, Marseille, Monte Carlo bis rüber nach San Remo, und runter an der ital. Küste entlang. Alle wollten Sie hier sein, in Europe. Ich erinner bloß an die 50er Jahre Welle nach dem Motto:
"Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt..."
oder die von mir und meinen Eltern und 1000 andren Deutschen geliebte Caterina Valente:
"2 kleine Italiener, die wollten nach Napoli..."
Gründe für den Boom von Stromboli aber waren 2 Dinge, zum einen diese tolle Frau hier...
die mit ihrem Regisseur und späteren Ehemann "Signore Rosselini" hier in/auf Stromboli, ein Haus kaufte...,und mit ihm ein Kind zeugte ( Isabella Rosselini).
Das Haus scheint bis heute hier im Dornröschenschlaf zu liegen...
Und wie drüben "der Pate" ausgeschlachtet wird, ist es eben hier dieser Film.
Der andere Grund ist naturalamente... er hier
"Il STROMBOLI" der Vulkanberg,
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| Stromboli Painting |
der sich am Tag unserer Ankunft noch stark verhüllt in Wolken zeigte...die uns später auch noch eine Erfrischung spezieller Art bescheren sollten...denn unser Spaziergang führte uns nach 2-3 erfolglosen Versuchen einer Restaurantsuche ins "Lampera" einer in dem kleinen Dörfchen gelegenenen Pizzeria, die noch offen hatte. Dort erwischte uns dann das Gewitter, das über die Insel zog und unsere ersten Vermutungen auf "donnernde Wahrnehmungen des Vukans" zu nichte machte... denn wir vermuteten nun das Gewitter als Ursache.
Wir riefen schnell "il conte per favore" zahlten und liefen zügig den Weg hinab,
durch San Vicente zum "Ossidiana", schafften es aber nur halb... Sylvie war sonett und hielt alles auf 'Band' fest...
auf VideoTape...
Am nächsten Tag anlässlich meiner "Stromboli Tour" , das Wetter war wieder super, erfuhr ich hoch oben dann, dass der Vulkan am Tag davor sehr laut und mit guten Eruptionen aufwartete.
Unsere Ohren waren also doch gut...nur das Gewitter übertönte das Donnern des Vulkans etwas.
Meine Tour startete am Büro von "Magma Trekking" 
bzw. an der Chiesa, die hier den Mittelpunkt des Dorfleben darstellt und zudem noch den höchsten Punkt der kleinen schmalen Hauptstraße. (eher Gasse) 
Es erfolgte eine kurze Einweisung über die zu erwartende Strecke und den Verlauf,
dann ging es auch schon los... ca. 20 Leute, bis auf 400-450 M, mehr ist nicht erlaubt.
Die Spitze des Vulkanberges ragt gute 900M hoch, der Krater liegt bei ca. 850...
Die Wanderung führt hinauf an den Rand der "Sciara del Fuoco" - der 'Feuerrutsche'
so bennant, weil hier die meisten Lavaströme des Vulkanes hinunter ins Meer fliessen.
99% der Ausbrüche des Vulkanes sind harmlos, eben weil er regelmäßig Dampf ablässt und finden hier mehr oder weniger statt. Statistisch gesehen ca. 10x pro Stunde ein 'Ausbruch', eine Aktivität des Vulkans.Mal spuckt er, mal raucht er, mal pfeifft er, mal donnerts, mal alles zusammen.
Dere letzte größere Ausbruch fand tatsächlich erst letztes Jahr statt und schaffte diesen nun neu entstandenen Krater...
Die Wanderung führte hauptsächlich entlang und mitten durch Bambusfelder...
die sich den gesamten Berg entlang ziehen.... und ihm ein eigenartiges ungewohntes "Kleid" geben... einige Passagen war steiniger, andere eher mehr Lavasand, Felsbrocken,
meist rauf, mal auch runter..., aber alles in allem gut zu Fuß zu schaffen,
Kurze Pausen zum durchatmen und Wasser trinken, wurden ja auch gemacht, nebenbei erzählte unser Guide halt gleich ein bischen etwas über den Vulkan, die Insel und überhaupt.Puste brauchte man und 2 gesunde Beine, dann klappte das.
Nach 2,5 Stunden oben angekommen hatten wir dieses Plaetau für uns
und bestaunten von hier aus den tollen Sonnenuntergang.

Dauer des Aufenthaltes hier oben 1 Std.-
2 andere Gruppen folgten nach und nach.Der Stromboli rieß uns mit seiner 1. Eruption des Abends aus dem schwelgen heraus... Es folgten noch 2-3 weitere,
etwas Dampf
und der ständige "Lavaschein" des Kraters, war im dunkeln am besten zu sehen...
er leuchtete fast ständig nach oben in den dunklen Abendhimmel und das war es dann leider auch schon für diese unsere 1 Stunde. 😔 Der Guide sagte uns dass der Berg pro Stunde bis zu 10x ausbricht...
leider bei uns nur 3-4 x...
davon auch noch 2 verpasst....die Ausbrüche sind wenige Sekunden lang gewesen...
Der Abstieg dann dunkel aber easy,
die Rückenschmerzen meiner Bandscheiben machten sich erst am nächten Tag bemerkbar, zum Glück hatte Sylvie Schmerzmaterial in Tablettenform dabei.😕
Zurück bei MagmaTours gaben wir die Helme ab und alles was der eine oder andere noch mietete...
(Schuhe, Kleidung, Stöcke, alles verfügbar).
Dann gings ab ins Restaurant wo Sylvie schon gespannt auf meine Rückkehr und meinen Bericht wartete....
Und Ihr hier sicher auch...😄
Das wär ja dan auch erledigt und nun geniessen wir unseren letzten Tag auf der Insel und werden aus Berlin noch einiege Bilder nachschieben, für die jetzt hier die Zeit fehlte.
Am Sonntag 5.10.25 gehts dann früh wieder zurück nach Milazzo per Fähre, von dort nach Messina und von dort per Fähre nach Italien 😄 (Festland) Reggio Kalabria, Airport, 17.30 - 20.00 Uhr und Berlin hat uns (leider) wieder.
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Soweit aus Stromboli ein Ciao nach Deutschland
☀☀☀ Wetter auf Stromboli bei
Google ☀☀☀ +
Stromboli-Webcam
( müssem wir erst noch finden,
es ist aber schon wieder zu spät und wir sind müde.... 😂)
Die häufigsten Sätze auf italienisch
"
I will make him an offer he can't refuse"
"Gli faro un'offerta che non può rifiutare"
"
Leave the gun, take the cannoli"

"Lascia la pistola, prendi i cannoli"
"Ich hatte Vorfahrt, Du Hirni!" 😖
"Avevo la precedenza, idiota!"
oder wie Ich immer sage:
"Alora ragazza piu cosa stilomento die spiaggi " 
("Pack die Badehose ein, nimm das kleine Schwesterlein...")
Ach ja und nicht zu vergessen...
"Scheiße, Der Vulkan bricht aus..."
"Merda, la vulcano sta eruttando"
Karten von
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